Kenntnisse aus der Anzeige: Du kannst mehr, als dein Lebenslauf sagt.
Dieselbe Erfahrung lässt sich mit ganz verschiedenen Wörtern beschreiben. Wer eine Bewerbung liest, achtet auf die Wörter der eigenen Stellenanzeige. Nennst du deine Kenntnis genauso, sieht man sofort, dass du mitbringst, was verlangt wird. Und oft kannst du mehr, als dein Lebenslauf bisher sagt.
Hier liest du, wie du die Anforderungen einer Stellenanzeige richtig liest, Muss- und Kann-Anforderungen unterscheidest, welche Schlüsselwörter du übernehmen darfst und wo die Grenze liegt. Und du siehst, wie Steppwell dir bei jedem Jobangebot zeigt, was du mitbringst und was du ergänzen kannst.
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Grundlagen
Warum der richtige Begriff zählt.
Wer Bewerbungen sichtet, legt sie neben die eigene Anzeige und achtet auf deren Wörter. Manche Arbeitgeber lassen dabei Software mitlesen: 12 Prozent der Unternehmen in Deutschland setzen im Bewerbungsprozess KI ein, so eine Bitkom-Befragung vom 28.09.2026. Ob Mensch oder Programm: Beide erkennen deine Erfahrung am schnellsten unter dem Namen, den die Anzeige ihr gibt.
Wer „Baupläne am Rechner gezeichnet“ schreibt, während die Anzeige „CAD-Konstruktion“ verlangt, bringt die Kenntnis mit. Sie heißt in seinem Lebenslauf bloß anders. Das ist die gute Nachricht in jedem Abgleich: Vieles, was du kannst, ist schon da und wartet auf das richtige Wort. Die Schlüsselwörter der Anzeige sind der Weg, auf dem jemand deine Erfahrung findet.
Dazu kommt, dass Betriebe heute deutlich mehr Bewerbungen lesen als noch vor wenigen Jahren. Alexander Kubis vom IAB beziffert das so:
„Die anhaltende Schwäche des Arbeitsmarktes spiegelt sich auch in einer gestiegenen Zahl an Bewerbungen wider, die Betriebe im Fall einer sozialversicherungspflichtigen Neueinstellung erhalten haben. So zeigen aktuelle Untersuchungen, dass sich diese Zahl von 2022 bis 2025 von 9 auf durchschnittlich 16 Bewerbungen erhöht hat“
Aus Sicht der Betriebe verfehlt der größte Teil davon die Anforderungen der ausgeschriebenen Tätigkeit. Umso mehr fällt auf, wer zeigt, dass er sie erfüllt. Kubis schreibt:
„Von den 16 Bewerbungen im Jahr 2025 waren aus betrieblicher Sicht fast 12 für die ausgeschriebene Tätigkeit ungeeignet.“
Die Grenze ist genauso klar: Du übernimmst einen Begriff, wenn er beschreibt, was du wirklich gemacht hast. Jede Kenntnis in deinem Lebenslauf kann im Vorstellungsgespräch zur Frage werden, und dann erzählst du von ihr mit einem Beispiel aus deiner Arbeit.
Ein Beispiel für eine Kenntnis, die oft im Arbeitsalltag steckt: die Arbeit mit KI-Werkzeugen. Virginia Sondergeld vom Indeed Hiring Lab sieht sie als festen Teil moderner Bürojobs:
„Die Zusammenarbeit mit KI wird somit zum zentralen Bestandteil moderner White-Collar-Stellenprofile.“
Nutzt du KI-Werkzeuge für Texte, Recherchen oder Tabellen und verlangt die Anzeige genau das, gehört es unter ihrem Namen in deinen Lebenslauf.
Anforderungen
Muss- und Kann-Anforderungen unterscheiden.
Anforderungen haben unterschiedliches Gewicht. Viele Anzeigen trennen stillschweigend zwischen dem, was du mitbringen musst, den Muss-Anforderungen, und dem, was gern gesehen wäre, den Kann-Anforderungen. Die Formulierung verrät, was gemeint ist:
- Pflicht: „setzen wir voraus“, „zwingend erforderlich“, „Voraussetzung ist“, „Sie verfügen über“, „Sie bringen mit“.
- Wunsch: „idealerweise“, „von Vorteil“, „wünschenswert“, „gern auch“, „runden Ihr Profil ab“.
Auch die Reihenfolge hilft. Was im Anforderungsprofil oben steht, ist dem Arbeitgeber meist wichtiger als das, was unten steht. Begriffe, die in Aufgaben und Anforderungen mehrfach vorkommen, sind fast immer die, auf die es ihm ankommt.
Für deine Bewerbung heißt das: Jede Muss-Anforderung, die du erfüllst, findet man auf der ersten Seite deines Lebenslaufs. Kann-Anforderungen, die du erfüllst, nennst du ebenfalls, denn bei ähnlichen Bewerbungen geben sie oft den Ausschlag. In Steppwell steht an jeder Anforderung, ob sie Pflicht ist.
Vorgehen
So gleichst du Stellenanzeige und Lebenslauf ab.
- Markiere die Anforderungen. Gehe die Anzeige einmal langsam durch und schreibe jede Kenntnis, Erfahrung und Qualifikation heraus, getrennt nach Pflicht und Wunsch.
- Lege deinen Lebenslauf daneben. Zu jeder Anforderung nimmst du den Satz, mit dem dein Lebenslauf sie belegt. Am Ende hast du drei Gruppen: belegt, vorhanden, aber anders genannt, und offen.
- Nenne, was du hast, beim Namen der Anzeige. Für die zweite Gruppe übernimmst du den Begriff der Anzeige in deinen Lebenslauf, an der Station, an der du die Kenntnis erworben hast.
- Den Rest nennst du im Anschreiben. Die dritte Gruppe bleibt aus dem Lebenslauf heraus. Lernst du eine Pflichtanforderung gerade, etwa in einer Weiterbildung, die läuft, nennst du das im Anschreiben. Sind mehrere Pflichtanforderungen offen, ist deine Zeit bei einem anderen Jobangebot meist besser angelegt.
Mit Steppwell
Mehr drin, als drinsteht.
Die ersten beiden Schritte nimmt dir Steppwell bei jedem Jobangebot ab. Die Anzeige ist schon in Muss- und Kann-Anforderungen zerlegt, dein Lebenslauf liegt daneben. Du siehst, was du mitbringst und was du ergänzen kannst, und an jeder Anforderung, ob sie Pflicht ist. Die Übereinstimmung fasst das in einer Zahl zusammen; Pflichtanforderungen zählen darin deutlich stärker als Wünsche.
Kannst du etwas, das dort steht, und hast es anders genannt oder für selbstverständlich gehalten, tippst du auf „Kann ich“. Die Kenntnis steht dann in deinem Profil, unter dem Namen, den die Anzeige verwendet, und die Übereinstimmung steigt sofort. Du verkaufst dich nie unter Wert.
Was in dein Profil kommt, entscheidest du. Ein zweiter Tipp nimmt die Kenntnis wieder heraus, und die Übereinstimmung kehrt zurück.
Anschreiben, Lebenslauf und Gesprächstraining, die du danach erzeugst, kennen die neue Kenntnis. Im Lebenslauf zum Jobangebot steht sie ganz vorn, und dein Gesprächstrainer fragt nach ihr, mit einer Situation aus deiner Arbeit. So erzählst du von ihr, bevor es im Vorstellungsgespräch zählt. Wie der Lebenslauf zum Jobangebot entsteht, steht unter Lebenslauf erstellen, wie das Anschreiben entsteht, unter Anschreiben schreiben.
Beim kostenlosen Ausprobieren geht das bei deinen 5 besten Jobangeboten. Damit deine Kenntnisse bleiben, legst du ein kostenloses Konto an. Mit Zugang siehst du bei jedem weiteren Jobangebot, was du mitbringst und was du ergänzen kannst.
Probiere es mit deinem Lebenslauf aus. Er findet deine 5 besten Jobangebote, und bei jedem siehst du, wie viel du wirklich mitbringst.
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Fragen
Was oft gefragt wird.
Muss ich alle Anforderungen einer Anzeige erfüllen?
Die Muss-Anforderungen solltest du weitgehend erfüllen, dann lohnt die Bewerbung. Kann-Anforderungen sind Pluspunkte. Sind einzelne davon offen, bewirb dich trotzdem, vor allem wenn die übrigen Anforderungen gut belegt sind.
Woran erkenne ich eine Pflichtanforderung?
Neben den Signalwörtern hilft der Aufbau der Anzeige. Steht eine Anforderung unter Überschriften wie „Das bringst du mit“ oder „Voraussetzungen“, ist sie meist Pflicht; unter „Wünschenswert“ oder „Pluspunkte“ ist sie ein Wunsch. Was oben in der Liste steht und in den Aufgaben wiederkehrt, wiegt am meisten. In Steppwell steht an jeder Pflichtanforderung „Pflicht“.
Darf ich Begriffe aus der Anzeige einfach übernehmen?
Ja, wenn sie beschreiben, was du wirklich gemacht hast. Hast du Dienstpläne für ein Team von zwölf Leuten geschrieben und die Anzeige nennt das „Personaleinsatzplanung“, darfst und solltest du genau dieses Wort verwenden. Der Begriff gibt deiner Erfahrung einen Namen; die Erfahrung bringst du mit, und im Vorstellungsgespräch belegst du sie mit einem Beispiel.
Wer entscheidet, welche Kenntnisse in mein Profil kommen?
Du. Steppwell zeigt dir bei jedem Jobangebot, was dein Profil belegt und was du ergänzen kannst. Eine Kenntnis kommt ins Profil, wenn du auf „Kann ich“ tippst, und ein zweiter Tipp nimmt sie wieder heraus. Beim kostenlosen Ausprobieren geht das sofort. Damit sie in deinem Profil bleibt, legst du mit deiner E-Mail-Adresse ein kostenloses Konto an.
Liest eine Software meinen Lebenslauf zuerst?
Bei manchen Arbeitgebern liest Software mit. Bewerbungen landen dort in einem Bewerbermanagementsystem, kurz ATS, und 12 Prozent der Unternehmen in Deutschland setzen im Bewerbungsprozess KI ein, so eine Bitkom-Befragung vom 28.09.2026. Ob Software oder Mensch zuerst liest: Beide erkennen deine Erfahrung am schnellsten unter dem Namen, den die Stellenanzeige ihr gibt. Deshalb zählen ihre Wörter in deinem Lebenslauf.
Was ändert sich, wenn ich eine Kenntnis hinzufüge?
Die Übereinstimmung mit dem Jobangebot wird sofort neu berechnet. Anschreiben, Lebenslauf und Gesprächstraining, die du danach erzeugst, kennen die neue Kenntnis. Dokumente, die du schon gespeichert hast, bleiben, wie sie sind, bis du sie neu erzeugst. Nimmst du die Kenntnis wieder heraus, gilt der alte Stand.
Wie gehe ich mit einer Pflichtanforderung um, die ich noch lerne?
Sprich sie an. Im Anschreiben reicht ein Satz: was du schon dafür getan hast und bis wann du sie erfüllst, etwa mit dem Abschluss einer Weiterbildung im März. Im Vorstellungsgespräch kommt sie oft zur Sprache; mit deinem Gesprächstrainer übst du die Antwort vorher laut. Sind mehrere Pflichtanforderungen offen, ist deine Zeit bei einem anderen Jobangebot meist besser angelegt, und dein Lebenslauf findet dir die, in denen er am meisten zählt.
Was kostet Steppwell?
Was du mitbringst und was du ergänzen kannst, siehst du schon beim kostenlosen Ausprobieren, und „Kann ich“ geht dort ebenso.
Ausprobieren ist kostenlos und ohne Konto: Dein Lebenslauf findet deine 5 besten Jobangebote in Deutschland, für eines bekommst du Anschreiben und Lebenslauf, und du übst 3 Minuten mit deinem Gesprächstrainer.
Mit Zugang ist alles drin, vom Jobangebot bis zum Training für dein Vorstellungsgespräch: Jobangebote finden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein, Übereinstimmung, Anschreiben und Lebenslauf zu jedem Jobangebot und Gesprächstrainings von je 10 Minuten. 14 Tage kosten 14,99 € mit 6 Gesprächstrainings, 30 Tage 24,99 € mit 12, 60 Tage 39,99 € mit 20, jeweils inklusive Mehrwertsteuer und einmal bezahlt. Kein Abo, der Zugang endet von selbst.
Gesprächstraining einzeln: 3 Gesprächstrainings für 9,99 €, zeitlich unbegrenzt gültig. Nach jedem Training bekommst du die ausführliche Auswertung.
Endet dein Zugang, bleibt dein kostenloses Konto mit deinem Profil und allen Anschreiben und Lebensläufen: Du bearbeitest sie von Hand, wählst das Design, lädst sie als PDF herunter und exportierst deine Daten, wann du willst. Die Übersicht steht unter Preise.
Wechselst du die Branche, zeigt Bewerbung als Quereinsteiger, wie du mitgebrachte Kenntnisse benennst. Welche Fragen im Vorstellungsgespräch kommen und wie du sie zum selben Jobangebot übst, steht unter Vorstellungsgespräch Fragen. Und wie aus Lebenslauf und Anzeige die ganze Bewerbung entsteht, unter KI-Bewerbung schreiben. Ob sich eine Schnellbewerbung lohnt, zeigt dir derselbe Abgleich.
Sieh, wie viel du wirklich mitbringst.
Dein Lebenslauf findet deine 5 besten Jobangebote. Bei jedem siehst du, was du mitbringst und was du ergänzen kannst, und was du kannst, holst du mit „Kann ich“ dazu.
Kostenlos und ohne Konto. Deine Daten werden nicht dauerhaft gespeichert.