Anschreiben schreiben: für genau das Jobangebot, das du willst.
Ein Anschreiben hat eine Seite, um drei Fragen zu beantworten: Warum du, warum dieser Arbeitgeber und warum jetzt. Wer dafür einen alten Brief umschreibt, beantwortet sie für den letzten Arbeitgeber statt für diesen.
Hier liest du, wie ein gutes Anschreiben aufgebaut ist, was in jeden Teil gehört und welche Fehler Personaler sofort sehen. Und du siehst, wie Steppwell dir den Brief schreibt, für ein Jobangebot, das dein Lebenslauf für dich findet.
Dein erstes Anschreiben ist kostenlos: Dein Lebenslauf findet deine 5 besten Jobangebote, und für eines schreibt Steppwell dir den Brief und den Lebenslauf dazu.
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Grundlagen
Was ein Anschreiben leisten muss.
Der Lebenslauf zeigt, was du gemacht hast. Das Anschreiben erklärt, warum genau das für dieses Jobangebot zählt. Es ist die einzige Seite deiner Bewerbung, auf der du selbst die Verbindung ziehst zwischen deinen Stationen und dem, was der Arbeitgeber verlangt.
Personaler lesen es deshalb mit einer einfachen Frage im Kopf: Hat diese Person unsere Anzeige verstanden? Ein Brief, der die Anforderungen der Anzeige aufgreift und jede davon mit einer Station belegt, beantwortet die Frage mit Ja. Ein Brief, den jeder Arbeitgeber bekommen könnte, beantwortet sie mit Nein, so gut er auch formuliert ist.
Daraus folgt die Reihenfolge der Arbeit. Zuerst liest du die Anzeige und trennst, was du mitbringen musst, von dem, was gern gesehen wäre. Dann prüfst du, was davon dein Lebenslauf belegt. Erst danach schreibst du.
Aufbau
So ist ein Anschreiben aufgebaut.
- Briefkopf und Betreff. Oben stehen deine Kontaktdaten, darunter die Anschrift des Arbeitgebers, das Datum und eine Betreffzeile mit dem Jobtitel, so wie die Anzeige ihn nennt. Gibt die Anzeige eine Kennziffer an, gehört sie in den Betreff. Die Form regelt DIN 5008, die Norm für deutsche Geschäftsbriefe.
- Anrede. Nennt die Anzeige eine Ansprechperson, schreibst du sie mit Namen an. Fehlt dort ein Name, lohnt ein Blick auf die Website des Arbeitgebers oder ein kurzer Anruf. „Sehr geehrte Damen und Herren“ bleibt für den Fall, dass der Name auch so unbekannt bleibt.
- Einleitung. Zwei bis drei Sätze, die neugierig machen. Beginne mit deinem stärksten Argument für dieses Jobangebot, nicht mit „Hiermit bewerbe ich mich“. Statt „Mit großem Interesse habe ich Ihre Anzeige gelesen“ schreibst du etwa: „Seit vier Jahren halte ich in der Instandhaltung genau die Anlagen am Laufen, die Ihre Anzeige beschreibt.“
- Hauptteil. Zwei bis drei Absätze, in denen du die wichtigsten Anforderungen der Anzeige aufgreifst und jede mit einer Station, einer Aufgabe oder einem Ergebnis belegst. Danach folgt ein kurzer Absatz dazu, warum du zu diesem Arbeitgeber willst: ein Detail, das genau ihn auszeichnet, etwa eine Weiterbildung, ein Produkt oder eine Arbeitsweise aus der Anzeige, und warum es dich anzieht, begründet mit etwas aus deinem Werdegang.
- Schluss, Gruß und Anlagen. Ein Satz, der selbstbewusst auf das Gespräch verweist, ohne „würde“ und „hätte“. Fragt die Anzeige nach Gehalt oder Eintrittstermin, steht beides hier. Danach folgen „Mit freundlichen Grüßen“, dein Name und, wenn du Zeugnisse beilegst, ein Anlagenvermerk.
Das Ganze hat auf einer Seite Platz. Wird es länger, liegt es fast immer daran, dass der Brief den Lebenslauf nacherzählt. Streiche dann die Stationen, die für diese Anzeige wenig sagen.
Belege
Belege statt Behauptungen.
Der Unterschied zwischen einem guten und einem schwachen Anschreiben liegt selten in der Form. Er liegt darin, ob der Brief behauptet oder belegt. „Ich bin teamfähig und belastbar“ kann jeder schreiben, und deshalb glaubt es niemand. Ein Beleg nennt die Situation, in der du es gezeigt hast:
- Behauptung: „Ich arbeite gern im Team und behalte auch unter Druck den Überblick.“
- Beleg: „In der Montage habe ich drei Jahre lang die Schicht für sechs Kollegen eingeteilt, auch in den Monaten, in denen zwei Arbeitsplätze unbesetzt waren.“
Der zweite Satz ist nicht länger, aber er sagt etwas, das nur auf dich zutrifft. Jede Anforderung aus der Anzeige, die du im Brief aufgreifst, braucht so einen Satz. Drei starke Belege überzeugen mehr als zehn Eigenschaften.
Eine KI kann dir diesen Brief schnell schreiben, wenn sie die Anzeige und deine Stationen kennt. Tobias Zimmermann von Stepstone sieht darin den Nutzen für dich:
„KI kann ein echter Gamechanger sein. Jobsuchende können schnell wie nie hochqualitative und individuelle Bewerbungsunterlagen erstellen.“
Dazu kommen die Wörter der Anzeige. Wer deine Bewerbung liest, und bei manchen Arbeitgebern auch eine Software, achtet zuerst auf die Begriffe aus dem eigenen Anzeigentext. Nennt die Anzeige „SPS-Programmierung“, schreibst du „SPS-Programmierung“ statt „Steuerungstechnik“, sofern du genau das gemacht hast.
Mit Steppwell
Dein Anschreiben mit Steppwell.
Du lädst deinen Lebenslauf hoch, und er findet die Jobangebote, in denen er am meisten zählt. Du öffnest eines und siehst, was du mitbringst und was du ergänzen kannst. Kenntnisse, die du hast und bisher anders genannt hast, holst du mit einem Klick in dein Profil, sofern du sie belegen kannst. Dann steht in deinem Brief das Wort, das der Arbeitgeber verwendet. Wie das geht, steht unter Kenntnisse aus der Anzeige.
Für den schwersten Absatz, warum dieser Arbeitgeber, hast du das Material schon in der Hand. Steppwell greift im Brief ein Detail aus der Anzeige auf, das genau diesen Arbeitgeber auszeichnet, und begründet mit einer deiner Stationen, warum es dich anzieht. Neben der Anzeige siehst du außerdem, was über den Arbeitgeber öffentlich bekannt ist, aus seiner Website, Wikipedia und Wikidata. Willst du davon etwas im Brief, ergänzt du es mit eigenen Worten.
Den Brief schreibt Steppwell aus deinem Lebenslauf und der Anzeige. Die Anforderungen, die er aufgreift, belegt er mit deinen Stationen. Zahlen übernimmt er wörtlich aus deinem Lebenslauf, und Floskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich“ lässt er weg.
Den Ton bestimmst du. Du wählst einen von drei Schreibstilen, Sachlich, Erzählend oder Mit Ergebnissen, auf Deutsch dazu Du oder Sie, und auf Wunsch schreibt Steppwell den Brief auf Englisch. Lädst du bis zu drei Texte hoch, die du selbst geschrieben hast, übernimmt Steppwell daraus deinen Ton: wie lang deine Sätze sind und wie knapp oder warm du schreibst. Am Ende liest du den Entwurf, änderst, was du anders sagen würdest, und lädst ihn als PDF herunter.
Den Lebenslauf zum selben Jobangebot erklärt Lebenslauf erstellen. Und für dein Vorstellungsgespräch übst du die Fragen mit deinem Gesprächstrainer: Er kennt deinen Brief und fragt nach, was darin steht.

Lies deinen eigenen Brief statt eines Musters. Dein Lebenslauf findet deine 5 besten Jobangebote, und für eines schreibt Steppwell dir Anschreiben und Lebenslauf, aus deinen Stationen.
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Fehler
Die häufigsten Fehler im Anschreiben.
- Der Brief gilt für jeden Arbeitgeber. Wer Firmenname und Jobtitel austauschen kann und jeder Satz stimmt noch, hat einen Brief für irgendeine Anzeige geschrieben.
- Der Lebenslauf in ganzen Sätzen. Das Anschreiben wählt aus. Zwei oder drei Stationen, die die Anzeige verlangt, reichen.
- Floskeln am Anfang und am Ende. „Hiermit bewerbe ich mich“ und „Über eine Einladung würde ich mich sehr freuen“ kosten die zwei wichtigsten Sätze des Briefs.
- Eigenschaften ohne Beleg. Teamfähig, belastbar und motiviert schreibt jeder. Ohne Situation dahinter liest das niemand.
- Kopierfehler. Der Name des letzten Arbeitgebers, eine falsche Anrede oder ein altes Datum führen oft schon in der ersten Runde zur Absage. Lies den Brief vor dem Absenden einmal Wort für Wort.
Ein glatter Entwurf ist deshalb der Anfang. Fertig ist der Brief, wenn er nach dir klingt und zu dieser Anzeige gehört. Zimmermann fasst die Grenze der KI so:
„KI ist ein mächtiges Werkzeug – aber perfekt ist nicht immer authentisch“
Muster
Muster-Anschreiben nach Beruf.
Für zwölf Berufe gibt es ein Muster nach DIN 5008, mit den Anforderungen, die Arbeitgeber in den Anzeigen nennen, und der Zahl aktueller Jobangebote:
- Anschreiben als Industriemechaniker
- Anschreiben als Verkäuferin
- Anschreiben als Erzieherin
- Anschreiben als Pflegefachkraft
- Anschreiben als Kaufmann für Büromanagement
- Anschreiben als Medizinische Fachangestellte
- Anschreiben als Fachkraft für Lagerlogistik
- Anschreiben als Elektroniker
- Anschreiben als Kfz-Mechatroniker
- Anschreiben als Verwaltungsfachangestellte
- Anschreiben als Steuerfachangestellte
- Anschreiben als Sozialpädagogin
Alle Muster auf einen Blick stehen in der Übersicht der Muster-Anschreiben.
Vom Muster zu deinem eigenen Brief: Dein Lebenslauf findet deine 5 besten Jobangebote, und für eines schreibt Steppwell dir das Anschreiben, mit deinen Belegen statt Beispielen.
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Fragen
Was oft gefragt wird.
Wie lang soll ein Anschreiben sein?
Eine Seite. Nach dem Briefkopf bleiben dafür meist drei bis fünf Absätze. Personaler haben für jede Bewerbung wenig Zeit, und eine Seite zwingt dich, das Wichtigste nach vorn zu stellen.
Brauche ich für jedes Jobangebot ein neues Anschreiben?
Ja. Ein Brief, den du an zwei Arbeitgeber schicken könntest, bleibt für beide zu allgemein. Aufbau und Ton darfst du behalten, aber die Einleitung, die Belege im Hauptteil und der Bezug zum Arbeitgeber gehören zu dieser einen Anzeige. In Steppwell entsteht der Brief deshalb für jedes Jobangebot neu.
Wie fange ich ein Anschreiben an?
Mit deinem stärksten Argument für genau dieses Jobangebot, statt mit „Hiermit bewerbe ich mich“. Nenne im ersten Satz, was du mitbringst und was die Anzeige verlangt. Hattest du schon Kontakt zum Arbeitgeber, etwa am Telefon oder auf einer Messe, gehört das ebenfalls an den Anfang.
Was schreibe ich, warum ich zu diesem Arbeitgeber will?
Ein Detail, das genau diesen Arbeitgeber auszeichnet, und warum es dich anzieht, begründet mit etwas aus deinem Werdegang. Gute Quellen sind die Anzeige selbst, etwa eine Weiterbildung, ein Produkt oder eine Arbeitsweise, und was über den Arbeitgeber öffentlich bekannt ist. Allgemeines Lob („ein innovatives Unternehmen“) trägt wenig; ein Grund, der genau bei diesem Arbeitgeber stimmt, trägt viel. In Steppwell stehen Anzeige und Arbeitgeber-Fakten nebeneinander.
Muss ich Gehalt und Eintrittstermin nennen?
Wenn die Anzeige danach fragt, ja. Dann steht beides im Schluss, das Gehalt als Bruttojahresgehalt. Sonst sprichst du das Gehalt im Vorstellungsgespräch an. Den frühesten Eintrittstermin kannst du auch von dir aus nennen, wenn du eine Kündigungsfrist hast.
Schreibt Steppwell das Anschreiben auch auf Englisch?
Ja. Du wählst die Sprache des Briefs unabhängig von der Sprache der App, auf Deutsch zusätzlich Du oder Sie. Beide Briefe folgen denselben Regeln: Anforderungen aufgreifen, mit Stationen belegen, Floskeln weglassen. Die Fakten bleiben dieselben, und der Name des Arbeitgebers bleibt im Original.
Kann ich den Brief ändern, bevor ich ihn abschicke?
Ja. Der Brief ist ein Entwurf, den du Satz für Satz bearbeitest. Danach lädst du ihn als PDF herunter, gesetzt nach DIN 5008, der Norm für deutsche Geschäftsbriefe.
Was kostet das Anschreiben in Steppwell?
Ein Anschreiben für eines deiner 5 besten Jobangebote ist beim Ausprobieren dabei; für jedes weitere Jobangebot nimmst du einen Zugang.
Ausprobieren ist kostenlos und ohne Konto: Dein Lebenslauf findet deine 5 besten Jobangebote in Deutschland, für eines bekommst du Anschreiben und Lebenslauf, und du übst 3 Minuten mit deinem Gesprächstrainer.
Mit Zugang ist alles drin, vom Jobangebot bis zum Training für dein Vorstellungsgespräch: Jobangebote finden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein, Übereinstimmung, Anschreiben und Lebenslauf zu jedem Jobangebot und Gesprächstrainings von je 10 Minuten. 14 Tage kosten 14,99 € mit 6 Gesprächstrainings, 30 Tage 24,99 € mit 12, 60 Tage 39,99 € mit 20, jeweils inklusive Mehrwertsteuer und einmal bezahlt. Kein Abo, der Zugang endet von selbst.
Gesprächstraining einzeln: 3 Gesprächstrainings für 9,99 €, zeitlich unbegrenzt gültig. Nach jedem Training bekommst du die ausführliche Auswertung.
Endet dein Zugang, bleibt dein kostenloses Konto mit deinem Profil und allen Anschreiben und Lebensläufen: Du bearbeitest sie von Hand, wählst das Design, lädst sie als PDF herunter und exportierst deine Daten, wann du willst. Die Übersicht steht unter Preise.
Wie KI dir die ganze Bewerbung schreibt, vom Jobangebot bis zum Gesprächstraining, steht unter KI-Bewerbung schreiben. Wechselst du die Branche, hilft dir Bewerbung als Quereinsteiger. Und die Fragen im Vorstellungsgespräch zum selben Jobangebot übst du unter Vorstellungsgespräch Fragen. Manchmal genügt die Schnellbewerbung: Mit Easy Apply bist du schnell dabei, und dein Anschreiben hebst du dir für die Jobangebote auf, die dir am meisten bedeuten.
Dein Anschreiben beginnt mit deinem Lebenslauf.
Er findet deine 5 besten Jobangebote. Für eines schreibt Steppwell dir Anschreiben und Lebenslauf aus deinen Stationen, als PDF zum Herunterladen.
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