Du zeigst im Lebenslauf zuerst, was die Stelle verlangt.

Personaler entscheiden oft in wenigen Sekunden, ob sie einen Lebenslauf weiterlesen. In dieser Zeit sehen sie die erste Seite und suchen darauf nach dem, was ihre Anzeige verlangt. Steht es weiter hinten oder unter einem anderen Begriff, ist die Chance oft schon vorbei.

Hier liest du, wie ein Lebenslauf aufgebaut ist, was in jede Rubrik gehört und wie du ihn an eine Anzeige anpasst, ohne etwas zu beschönigen. Zu jedem Schritt steht dabei, wie Steppwell ihn für dich übernimmt.

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Was du für die Stelle mitbringst und was noch fehlt, wie in der App.

Grundlagen

Was ein Lebenslauf heute leisten muss.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der tabellarische Lebenslauf der Standard. Er ist antichronologisch aufgebaut, die aktuellste Station steht also oben, und er umfasst eine bis zwei Seiten. Links stehen die Zeiträume, rechts die Stationen mit Aufgaben und Ergebnissen.

Die Form ist dabei der kleinere Teil der Arbeit. Obwohl das Anschreiben vorn liegt, greifen die meisten Personaler zuerst zum Lebenslauf, um sich einen Überblick zu verschaffen. Viele Firmen lassen ihn außerdem von Software vorsortieren, die nach den Begriffen aus der Anzeige sucht. Ein Lebenslauf muss also zwei Leser überzeugen: einen Menschen, der ihn überfliegt, und ein Programm, das nach Wörtern sucht.

Daraus folgt die wichtigste Regel: Relevanz schlägt Vollständigkeit. Was zur Stelle passt, steht vorn und ist genau benannt. Was nicht passt, wird kürzer oder fällt weg.

Aufbau

So ist ein Lebenslauf aufgebaut.

  1. Persönliche Daten. Name, Adresse, Telefonnummer und eine seriöse E-Mail-Adresse. Geburtsdatum, Familienstand und Staatsangehörigkeit sind freiwillig. Ein Foto ist üblich, aber keine Pflicht.
  2. Kurzprofil. Drei bis vier Zeilen ganz oben, die sagen, wer du beruflich bist und was du mitbringst. Hier gehören die zwei oder drei Stärken hin, die die Anzeige am deutlichsten verlangt.
  3. Berufserfahrung. Das Herzstück. Zu jeder Station gehören Zeitraum, Position, Arbeitgeber und Ort, darunter die wichtigsten Aufgaben und Ergebnisse in Stichpunkten. Konkrete Zahlen helfen: „Einkauf für 40 Filialen verantwortet“ sagt mehr als „Verantwortung im Einkauf“.
  4. Ausbildung. Studium, Berufsausbildung und Schulabschluss, jeweils mit Zeitraum und Abschluss. Wer gerade einsteigt, stellt die Ausbildung vor die Berufserfahrung. Mit wachsender Erfahrung tritt sie zurück.
  5. Kenntnisse. Sprachen mit Niveau, etwa Englisch C1, dazu Programme, Maschinen, Zertifikate und Führerschein, wenn die Stelle ihn braucht. Nenne Programme beim Namen, statt „gute EDV-Kenntnisse“ zu schreiben.
  6. Ehrenamt und Interessen. Nur wenn sie etwas über deine Eignung sagen. Der Trainerschein im Sportverein zeigt, dass du Gruppen führen kannst. „Lesen und Reisen“ zeigt nichts.

Ort, Datum und Unterschrift am Ende sind nicht mehr Pflicht, zeigen aber, dass der Lebenslauf aktuell ist. Gespeichert und verschickt wird er als PDF, mit einem klaren Dateinamen wie „Lebenslauf_Vorname_Nachname.pdf“.

Anpassen

Den Lebenslauf an die Stellenanzeige anpassen.

Einen Lebenslauf an eine Stelle anzupassen heißt nicht, ihn neu zu erfinden. Es heißt, deine echten Stationen so zu ordnen und zu benennen, dass man in ihnen sofort erkennt, was die Anzeige sucht. Dafür gehst du in drei Schritten vor.

  1. Trenne Pflicht und Wunsch. Formulierungen wie „setzen wir voraus“ oder „zwingend erforderlich“ kennzeichnen Pflichtanforderungen. „Idealerweise“ und „von Vorteil“ kennzeichnen Wünsche. Die Pflichtanforderungen müssen auf der ersten Seite belegt sein.
  2. Übernimm die Begriffe der Anzeige. Heißt es dort „Projektsteuerung“, schreibst du nicht „Koordination“, sofern du genau das gemacht hast. So findet dich auch die Software, die vorsortiert.
  3. Stell nach vorn, was zählt. Die passenden Aufgaben stehen in jeder Station oben, das Kurzprofil nennt die wichtigsten Anforderungen, und Stationen ohne Bezug zur Stelle werden kürzer.

Eine Grenze gilt dabei immer: Du nennst nur, was du belegen kannst. Eine Kenntnis, die im Lebenslauf steht, wird im Gespräch nachgefragt.

Pflichtanforderungen, die dein Profil noch nicht belegt, wie in der App.

Mit Steppwell

Wie Steppwell deinen Lebenslauf für die Stelle aufbaut.

Du lädst deinen Lebenslauf einmal hoch, und Steppwell liest daraus deine Stationen, Abschlüsse und Kenntnisse. Öffnest du eine Stelle, legt Steppwell dieses Profil neben die Anzeige und zeigt dir, welche Anforderungen du belegst und welche fehlen. Der Match-Score fasst das in einer Zahl zusammen.

Danach baut Steppwell den Lebenslauf für genau diese Stelle neu auf. Kurzprofil, Stationen und Kenntnisse stellen nach vorn, was die Anzeige verlangt, und verwenden ihre Begriffe. Deine Fakten bleiben dabei unverändert, und Steppwell erfindet nichts dazu. Nennst du eine Kenntnis bisher anders, als die Anzeige sie nennt, übernimmst du den Begriff selbst ins Profil. Wie das geht, steht unter Kenntnisse aus der Anzeige.

Du wählst eines von vier Designs und siehst das PDF schon, während du einzelne Felder änderst. Wechselst du das Design, bleibt der Text, wie er ist. Den Lebenslauf gibt es auf Deutsch oder Englisch, unabhängig von der Sprache der App. Das passende Anschreiben zur selben Stelle erklärt Anschreiben schreiben.

Anschreiben, Lebenslauf und Interview zur selben Stelle, wie in der App.

Fehler

Die häufigsten Fehler im Lebenslauf.

  • Derselbe Lebenslauf für jede Stelle. Er belegt dann zwar alles, was du getan hast, aber nicht auf der ersten Seite, was diese Anzeige verlangt.
  • Aufgaben ohne Ergebnis. „Zuständig für Kundenbetreuung“ beschreibt eine Stelle, nicht dich. Schreib dazu, was dabei herauskam.
  • Allgemeine Kenntnisse. „Gute PC-Kenntnisse“ und „verhandlungssicheres Englisch“ ohne Niveau sagen wenig. Nenne Programme und Sprachniveaus beim Namen.
  • Zu viel Design. Grafische Balken für Kenntnisse und mehrspaltige Layouts sehen gut aus, lassen sich aber von vielen Sichtungsprogrammen schlecht lesen. Eine klare Schrift in 10 bis 12 Punkt und eine Akzentfarbe reichen.
  • Unerklärte Lücken und Tippfehler. Beides wirkt nachlässig. Eine Zeile zur Lücke und ein letzter Blick vor dem Absenden genügen.

Fragen

Was oft gefragt wird.

Wie lang darf ein Lebenslauf sein?

Eine Seite reicht für den Berufseinstieg, zwei Seiten sind bei mehreren Jahren Erfahrung üblich. Länger wird er nur in Ausnahmefällen. Entscheidend ist nicht die Länge, sondern ob auf der ersten Seite steht, was die Anzeige verlangt.

Brauche ich für jede Stelle einen anderen Lebenslauf?

Die Stationen bleiben dieselben, die Gewichtung nicht. Für jede Stelle stellst du nach vorn, was diese Anzeige verlangt, und nimmst die Begriffe auf, die sie verwendet. In Steppwell entsteht der Lebenslauf deshalb für jede geöffnete Stelle neu, aus demselben Profil.

Gehört ein Foto in den Lebenslauf?

Pflicht ist es nicht. Seit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz darf niemand ein Foto verlangen. Viele Arbeitgeber in Deutschland, Österreich und der Schweiz rechnen aber noch damit. Wenn du eines verwendest, dann ein aktuelles, professionelles Bild.

Wie gehe ich mit Lücken im Lebenslauf um?

Ehrlich und knapp. Lücken von wenigen Monaten fallen kaum auf. Längere Zeiten benennst du mit dem, was du getan hast, etwa Weiterbildung, Familienzeit, Pflege von Angehörigen oder Neuorientierung. Eine Zeile reicht, eine Rechtfertigung braucht es nicht.

Ändert Steppwell die Fakten in meinem Lebenslauf?

Nein. Deine Stationen, Daten und Abschlüsse bleiben, wie sie sind. Steppwell ordnet und formuliert sie so, dass zuerst sichtbar wird, was die Stelle verlangt. Was nicht in deinem Lebenslauf steht, erfindet Steppwell nicht dazu.

Kann der Lebenslauf auf Englisch erscheinen?

Ja. Du wählst die Sprache des Lebenslaufs unabhängig von der Sprache der App. Kurzprofil, Stationen, Ausbildung und Kenntnisse werden dann so geschrieben, wie jemand schreibt, der die Sprache als Muttersprache spricht. Deine Kontaktdaten bleiben unverändert.

Was kostet der Lebenslauf in Steppwell?

Du kannst kostenlos starten, ohne Kreditkarte. Im kostenlosen Plan lädst du jeden Monat 3 Anschreiben und Lebensläufe herunter und prüfst 10 Stellen vor der Bewerbung. Plus kostet 14,99 Euro im Monat, Pro 24,99 Euro im Monat, jeweils inklusive Mehrwertsteuer. Die Übersicht steht unter Preise .

Wie KI die ganze Bewerbung schreibt: KI-Bewerbung schreiben. Wer die Branche wechselt: Bewerbung als Quereinsteiger. Was Steppwell insgesamt ist: Was ist Steppwell.

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Kostenlos starten, ohne Kreditkarte. Du lädst deinen Lebenslauf einmal hoch, und Steppwell baut ihn für jede Stelle neu auf.

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